Deborah Marschner

Künstlerische Vita

1962 geboren in Halle/Saale
1986 – 1990 Leipziger Theater
1990 Umzug in die Freiheit / NRW
Seit 2012 eigene Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen
2013 – 2023  Gründung „KreativHof“ mit Galerie, Atelier
und Workshop-Raum
Seit 2023 Atelier in Mülheim an der Ruhr
Seit 2026 Mitarbeit im Team der Kulturkirche „Liebfrauen“ Duisburg

Mitgliedschaft

Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK)
crossART International
KunstvereinDuisburg

Relevante Ausstellungen – 2020 bis 2026

2026 Innsbruck (A), Kaiserliche Hofburg
2026 Venlo (NL), Joriskerk
2025 Wien (A), Kunsthaus MIKIZZANER
2025 Bochum, Zeche Lothringen
2025 Duisburg, Duisburger Akzente
2025 Düsseldorf, Kunstforum
2025 Mülheim an der Ruhr /Ruhrgalerie
2024 Düsseldorf, Galerie ARTRoom
2024 Hamburg, Galerie PURE PHOTOGRAPHY
2022 Mülheim an der Ruhr, Galerie zwo7
2021 Kempen, Franziskanerkloster
2020 Kamp-Lintfort, Landesgartenschau
2020 NL Venlo, Kunstroute

 Meine Kunst ist geprägt von einem zentralen Fokus: dem Experimentieren mit einer Vielzahl von Materialien. Ich sehe es als meine Mission, ein „second life“ für vermeintlich Weggeworfenes zu schaffen und so einen Kontrapunkt zur Wegwerfgesellschaft zu setzen. Dabei erfährt das Banale und Alltägliche eine transformative Metamorphose.

Meine politische Kunst ist meine ART der Verarbeitung der aktuellen Geschehnisse in der Welt. Gleichzeitig ist es mir ein Bedürfnis, meine Stimme zu erheben und Bewusstsein zu schaffen.

Einige Auftragsarbeiten haben bereits ihren Platz in verschiedenen öffentlichen Gebäuden im In- und Ausland gefunden.

Über 40 Einzelausstellungen, eine Fülle von Gruppenausstellungen und einige jurierte Themenausstellungen ermöglichten mir, Erfahrungen zu sammeln in der Präsentation.
Hierbei wechselten bisher an die einhundert Werke den Besitzer.

PORTFOLIO

Im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit stehen Fragen nach Erinnerung, Wahrnehmung und gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen.
Ich arbeite konzeptuell und installativ mit unterschiedlichen Materialien.

Meine Arbeiten bewegen sich an den Grenzen zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, individueller Erfahrung und kollektiver Erinnerung.
Dabei interessieren mich insbesondere jene Räume, in denen Gewissheiten brüchig werden: zwischen Sein und Schein, Erinnerung und Vergessen,
Sprache und Schweigen.

Partizipative und prozesshafte Elemente spielen in meiner Arbeit ebenso eine Rolle, wie die Erforschung materieller und symbolischer Qualitäten von Textilien und Schrift. Viele meiner Werke verstehen sich als offene Systeme, die Betrachterinnen und Betrachter in einen Dialog einbeziehen und Fragen nach Identität, Geschichte und gesellschaftlicher Verantwortung aufwerfen.

Kunst begreife ich als Ort des Fragens – weniger als Antwort denn als Möglichkeit, Wahrnehmung zu verschieben und neue Perspektiven zu eröffnen.

Drei meiner Ausstellungsprojekte sind als Wanderausstellungen konzipiert:
•   „persönlicher Kreuzweg“, 2014, 8 Werke, 80×40 cm, MixedMedia
wandert seit 2015 jährlich in eine andere Stadt
Zu dieser Ausstellung ist ein Leporello vorhanden.
•   „Metamorphosen“, 2016 – 2018, 20 Werke, 80×80 cm, Materialcollagen
wandert seit 2019
•   Zeitzeugenausstellung  zu persönlichen Erlebnissen in der DDR-Diktatur „verwundete Zeit“,2024, 21 Werke, Objektkunst
wandert seit 2025 2 -3 Mal jährlich.
Zu dieser Ausstellung ist ein Katalog vorhanden